Ray (ulver657)

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Danke für deinen Kommentar, Ray. Die australische Band setzt sich übrigens auch in etlichen anderen Liedern für die Aborigines ein - ein Grund, dass ich deren Texte gerne übersetze. Meine Anmerkungen könnten natürlich noch wesentlich ausführlicher sein; leider bietet die Plattform nicht die Möglichkeit, 'links' einzufügen...

"Gloomy Sunday" jedoch stammt soweit ich weiß von Billy Holiday. Manchmal, so befürchte ich, stand ihm ein wenig seine Eitelkeit im Weg sodass manche Lieder etwas verdudelt wurden. Viele grüsse C-4.
PS: Du malst gerne Außerirdische?

Selbst im "Nicht-Mainstream", welcher mir manchmal fast noch schlimmer erschient, da diese Scene oft nur noch Größere Ideale (Man höre sich einmal John Southworth "weird Woman" an und denke an die Tindersticks) oder sich gegenseitig kopiert...
Was die Associates angeht: Geht mir ähnlich wie dir: 4 von 6 Punkten. Mir waren die Lieder "no" und "glamour chase" aufgefallen.

Rap/HipHop immer wieder die feine Auszisiliertheit [dieses Wort gibt es so weit ich weiß nicht...] und die Melodie fehlt). Ich glaube, Ende der 60-er bis Ende der 90-er war eine wundervolle Zeit für Musiker. Man nahm sich Freiheit, Kraft und Mut zum Neuen um seine Ideen umzusetzen. Heute erscheint mir dass alles weitaus anders: Oft wirkt die Musik kraftlos, matt und komerzorientiert.

Ahh, jetzt weiß ich Bescheid. Ja, geht mir auch immer so: Eltern sind um Musik/er kennenzulernen, sehr "praktisch". Habe auch das meiste Wissen über dieses Thema durch sie. Die meisten ihrer Alben stammten aus den 90-ern und sie beinhaltet eigentlich alles was damals so wichtig war: Von Moressey über Nirvana bis hin zu den Beasty Boys und Ice-T (wobei ich bei den letzteren beiden manchmal ein wenig Probleme habe, da mir bei

Natürlich beziehe ich das "Niemand" jetzt eher auf mich. Noch zwei Fragen, bevor ich Aufwiedersehen sage: Was hälst du von den Associates und wurde dein Profilbild (auf dem vermutlich du selbst zu sehnen bist) von dir gemalt? LG C-4.

Tach Ulver! "Never Known Questiones" habe ich mir nun angehört. Lustige reime und alles ziemlich schräg – Intellektueller Dadaismus? Wie du sagtest, nähern sie sich sehr dem Theater, wobei mir leider allerdings ein wenig die Musik fehlt... Sag mal, du bist ja angeblich Geburtsjahr '75, woher kennst du all diese Künstlerbands aus den 60-ern, die sonst niemand kennt?

Danke! :-D

Das ist ja alles setzt interessant! Ich gebe zu, ich werde neugierig. Aber ich frage nicht weiter, man will ja noch ein wenig Privatsphäre behalten... Hast du Lust, mir von deinen mir vorgeschlagen Bands ein paar Konkrete Titel zu empfehlen, da ich nicht weiß, wo anzufangen?

Also weder gefällige Dudelmusik, noch anstrengenden Indie-Sch**, (der ja manchmal auch nicht immer das Beste sein muss). Eine ähnliche Ebene hat meiner Meinung - wenn auch natürlich etwas anders - nur noch Depeche Mode erreicht.

Hallo Ulver, das hast du schöne gesagt. Auf jeden Fall kann ich dir da vollkommen zustimmen. Nur schade das der Satz nicht von mir stammte ;-P noch hinzufügen könnte ich, dass es nur wenige Künstler geschafft haben, einen "Mittelweg" zwischen Mainstream und Nichtmainstream zu wählen und so eigentlich die perfekte Art von Musik zu machen.

Und dann noch die Verbindung mit der Musik —. Ja, D. Bowie, Gott hab ihn selig, ein würdevolleren Abschied und ein besseres Endwerk hätte er den noch auf der Erde Lebenden nicht hinterlassen können...

Ach, dass das mit "Blackstar" auch passiert ist, habe ich gar nicht mitbekommen. In jedem Fall aber, liebe ich dieses Album. Ich würde beinah sagen, es ist (neben vielleicht "Outside"), sein Bestes gewesen. Es baut eine eigenartige Verbindung zum Tod und ähnlichen Erhabenen Dingen und Gefühlen auf. Und die Videoclips sind auch nicht gerade von ohne... Sie hatten so eine spezielle Endzeitatmosphäre, auch ein wenig Traumhaft (Kafka...).

etwas willkürlich gesetzt zu scheinenden Kontrapunkte und alles steigert sich ins Wunderbare... Ich habe auch schon gehört, das sich viele Über "Lulu" beschweren — den Grund würde ich gerne mal wissen.
Schönes Wochenende dann noch, C-4.

und fragt sich, wie es dazu hatte kommen können, das man solch ein tolles Lied nicht hören konnte (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ich finde, Metallica und Lou Reed ergänzen sich ausgezeichnet: Lou Reed bekommt von Metallica ein wenig Härte und Brachialität, Metallica von L.R. Feinheit und wird vielleicht noch ein wenig psychedelisch im Sinne vom altem Velvet Underground Sound. Das Endprodukt ist wunderbar schräg und voller Energie - so finde ich jedenfalls. Und dann noch die ganzen,

Wobei das natürlich auch zur Verflachung der Kommunikation, der Sprache und selbst dem Musikhören, führt. Wenn man auf Youtube einen Song hört, hört man höchstens die Hälfte von Allem, wobei man häufig leider viel verpasst. Man ist abgelenkt von Werbespots, Kommentaren oder etwaigen "​;das-​könnt​e-dic​h-auc​h-int​eress​ieren​-Vide​os&qu​ot;. So ergeht es mir zumindest immer. Später hört man den jeweiligen Song vielleicht nochmal auf einem "festen" Medium

Übrigen starker Lou Reed Song (Berlin) mit toller Gitarre! Kann dir nur empfehlen, "Frustration" von ihm und Metallica (https://m.youtube.com/watch?v=zvCj2-gM1d0) zu hören, falls dir das entgangen sein sollte.

Kameraperspektiven (etc.) schockiert. Ich habe immer noch das Bild, wo Mr Straight am Feuer sitzt und die Plastikrehe hinter sich bemerkt, im Kopf. "A Straight Story" ist von der Geschichte her ja nicht besonders gruselig, aber dann gibt es immer wieder hier und dort eine kleine wunderliche Andeutung, die dann auch einen recht verstörenden, unheimlichen Eindruck hinterlässt.

Oder man vergleicht ihn, also Kafka, gleich mit David Lynch, was meiner Meinung der beste Vergleich mit einem heutigen Künstler ist. Obwohl ich bisher nur die Ehre, hatte "a Straight Story" (und den ja so ziemlich verdudelten "Dune") zu sehen, glaube ich zu meinen, dass er eine ähnliche Art wie Kafka pflegte – auf die heutige Zeit transportiert – und es gut zu wissen schien, wie man die Leute durch spezielle verstörende Geschichten, Bilder und

...Ja die Sache, dass alles von Nick Cave irgendwie immer gut ist, stimmt und das es in dieser Hinsicht auch auf Kafka zutrifft, dem kann ich nur zustimmen. Aber in Sachen Abgründigkeit würde ich da er auf David Bowies Spätwerke zeigen (beispielsweise "Killing A Little Time"), die mir weitaus surrealer und eigenartiger erscheinen (also unserem lieben Kafka ähnlicher) als die eher geradlinigere, "schmucklosere" Art von Abgründigkeit von Nick Cave.

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