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Alte Freunde Songtext
von Franz Josef Degenhardt

Alte Freunde Songtext

Manchmal triffst du in deiner Stadtjemanden wieder, und der hatfrüher mit dir mal Motsche gemacht.
Jetzt bleibt ihr steh'n und fragt: Menschenskind, Kerl, altes Haus, siehst du denn aus? Bist du noch? Hast du noch? Kannst du noch und machst du noch? Und ohne, daß es einer will, seid ihr ganz plötzlich still, ihr alten Freunde. Zwischen euch grinst mit 'mal die Zeitihr Lachen aus Verlegenheit.
Ihr zählt ganz heimlich all die Jahreund sucht eure wahre
Geschichte beim anderen im Gesicht, und ihr find't sie nicht.
Glaubst du denn, hoffst du denn, wähnst du denn und meinst du denn, daß ihr noch etwas findet, das euch verbindet, euch alte Freunde? Der hat zwei Kinder und 'ne Frau, die irgendwas an den Nieren hat.
Dir wird beim Rauchen immer flau, und du wohnst in'ner and'ren Stadt.
Der glaubt an guten Ruf, Geist und an Geld, und dir kann dir Welt.
Merkst du nicht, fühlst du nicht, siehst du nicht und riechst du nicht, daß das ja nicht mehr klappt, daß ihr euch nichts mehr zu sagen habt, ihr alten Freunde?

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