El comte i la pastora Übersetzung
von Maria del Mar Bonet

El comte i la pastora Songtext Übersetzung

DER GRAF UND DIE HIRTIN


Es war einmal ein großer Herr,
Der lebte in seinem Schloss
Und im Dorf, nicht weit von ihm,
Da lebte ein Arbeiter.

Eine Tochter hatte dieser;
Sie war lieblich, stark und wunderschön,
Und der Graf, der verrückt war nach ihr,
Er seufzte Tag und Nacht.

Denn in der ganzen Gegend,
Da war kein anderes Mädchen
Mit einem so feinen Gesicht,
Soviel Grazie und Begabung.

Und jedes Mal, wenn er sie sah,
Offenbarte er ihr seine Liebe,
Und sie, sie wandte sich sofort um,
So knallrot wie ein Granatapfel!

Er nannte sie "Herzensräuberin"
Und dabei kam er ihr nahe;
Er bekam keine andere Antwort als:
"Du bist ein Graf und ich eine Hirtin!"

"Ich werde ein Hirte für Dich werden:
Ich bin meines Reichtums müde! "

"Herr Graf, Ihr seid zu spät gekommen;
Ich hab' mein Herz einem anderen schon gegeben!"

Und der Graf war außer sich,
Er rannte in den Torrente,
Und als er sah, dass da niemand war,
Stellte er sich mitten auf den Weg!

Sehr bald schon sah er, wie er erschien,
Ein junger Bursche war es, der kam;
Es war der Junge, den er finden wollte:
Seine Bosheit ließ ihn diesen erkennen!

Er sagte zu ihm: "Junge, du bist ein Problem für mich.
Entweder du tötest mich, oder ich bring dich um.
Einer von uns beiden wird aus diesem Duell,
Direkt zu seinem Grabe gehen".

Das Schwert bot er ihm an;
Der wollte es durchaus nicht nehmen.
Und der Graf geriet in Wut
Und mit dem Schwert durchbohrte er ihn.

Alles geschah ganz schnell...
Und dieser Junge stieß einen Schrei aus,
Als er es fühlte in seiner Brust,
Das Schwert des Grafen!

Der Graf wusch sich
Mit dem Wasser des Sturzbachs,
Und, die Leiche des Jungen begrub er eilends
In einem Rindergehege...

Nachdem vier Nächte vergangen waren,
Ging er zum Hause der Hirtin...
Sie vermisste schon ihren Geliebten:
Sie wusste nichts von diesem Geschehen!

Er nahm ihre weiße Hand,
Und ins Schlafzimmer zog er sie,
Und um ganz sicher zu sein, schloss der Graf
Die Türe mit großer Kraft.

Die arme Hirtin schrie auf:
"Oh, mein Geliebter, komm und hilf mir!"
Und sie fiel zu Boden, entseelt,
Vorbei war all ihre Angst.

Und über sieben Jahre hinweg,
Jedes Mal, wenn er sich betrachtete,
Zeigte ihm (dem Grafen) der Spiegel
Diesen Flecken von Blut!

zuletzt bearbeitet von Wolfgang (Schwiering) am 14. Januar 2018, 0:42

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