Deidres samba Übersetzung
von Cornelis Vreeswijk

Deidres samba Songtext Übersetzung

Jeden Abend so um achte
gehe ich den Berg hinunter,
und ich steige in den Bus ein,
der mich bringt zur Copacabana.
Bin geduscht und bin gebadet,
dufte gut am ganzen Körper,
und so werde ich gehn,
und so schön bin anzusehn:

„Tanze Samba med mir,
ay ay ay ay,
ich kann's gut,
ich kann's gut.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.”


Geh ich auf der Copacabana,
habe ich das Meer zur Linken,
doch ich blicke nur nach vorne,
und ich seh, wer kommt entgegen.
Sieht er aus, als wollt er tanzen,
kann er kaufen meinen Samba.
Der dann feilscht, der kann gehn,
denn so schön bin anzusehn:

„Tanze Samba med mir,
ay ay ay ay,
ich kann's gut,
ich kann's gut.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.”

Willst du lernen meinen Samba
unterm Monde, am Strande?
Ich kann pfeifen Melodien
und mit Muscheln schlag im Takte.
Und hast dann Lust auf Liebe,
ist es dort die rechte Stelle.
Es ist verboten, gewiß,
doch in Hotels ist es so trist:

„Tanze Samba med mir.
ay ay ay ay,
ich kann's gut,
ich kann's gut.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.”

Zwischen Playa de Flamenco
und dem schicken Ipanema
sind die teuren heißen Strände.
Doch die Armen, die in Rio,
wohnen hoch über allen andern,
auf dem höchsten Berg wohn ich.
Winden kühlen, Sonne brennt.
Traurigkeit, die niemand kennt:

„Tanze Samba med mir,
ay ay ay ay,
ich kann's gut,
ich kann's gut.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.
Hast du Zeit und Geld, dann komm,
kaufe meinen Samba.”

© Klaus-Rüdiger Utschick, 2017

zuletzt bearbeitet von Klaus (Ruedeger) am 12. Dezember 2017, 1:03

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