Schatten Songtext
von Konvoy

Schatten Songtext

Wieder mal ein Gig
sitz hinten auf der Stage.
Wir grübeln vorm Laptop,
weil irgendwas nich' geht.
In 10 Minuten Einlass,
wir sind ziemlich spät.
Wieder mal kein Soundcheck,
aber is' ok.
Ich springe von der Bühne,
schaue auf die Uhr,
Oh verdammt, ich wollt' ja noch...
also raus auf den Flur.
Vorbei an den Toiletten,
backstage auf die Couch.
Zerfetzter, brauner Stoff,
die Luft schmeckt nach Rauch.
Pack mein Handy aus,
auf dem Display stehen
drei Messages:
Erstens, dass ich ihr fehl',


zweitens, dass sie mich hasst
und dass es nicht mehr geht.
Ich wähl ihre Nummer,
doch was soll ich ihr erzählen?
Es klingelt...
Irgendwas von Liebe,
irgendwas von Vertrauen.
Dass ich sie vermisse,
dass ich sie brauch.
Und dass wir uns ja bald sehen können.
Es klingelt, doch sie geht nich hin.
Denn sie will nich mit mir reden.
Sie kennt jeden Satz,
den Tonfall, die Mimik,
die Lippenbewegung.
Irgendwie glaub ich, sie hat es aufgegeben.
Mein Traum macht unseren kaputt,
aus hen.
Mir bleibt nichts, als zu lachen.
Sie woll'n es, also mach ich's.
Doch Lichter werfen Schatten,
so tief, so tief.
Licht an, Kopf aus.
All die Lichter werfen Schatten
und ich nehm' Anflauf, um zu spring'n,
doch wer sagt, dass sie mich fang'n?
Ein letzter Kuss,
wieder muss ich los.
Studio, Videodreh,
spielen auf paar Shows.
Fahren mit dem Tourbus zum Konzert,
alles, was sie von mir sieht,
sind Fotos mit den Fans.
Denn wir sind ständig unterwegs,
während sie daheim ist
und die Konsequenzen davon trägt,
trag' ich nur ein' Koffer voll Erinnerungen.
Wie wir spazieren gingen
und in ihrem Zimmer rumhing'n.
Jetzt sitz' ich in Hotels,
auf fremden Betten.
Ganz allein,
obwohl wir ständig neue Menschen treffen.
Doch fuck Skype, fuck SMSen,
bringt doch nichts.
Wie soll das noch etwas retten?
Ich mein, ich habe es versucht,
doch alles, was ich bieten konnte,
war ihr nicht genug.
Ich hab gefleht um eine zweite Chance,
doch ich versteh's ja,
wenn ich sie nicht so leicht bekomm'.
Ich weiß ja nicht mal, wo mein Zuhause ist,
vergesse die Zeit,
doch lebe im Augenblick.
Finde den Knopf für ne Pause nich',
red' mir ein, ich brauch sie nich',
ich will loslassen, doch trau' mich nich'.
Und ich schraube noch am Beat,
sie spielt in meinem Kopf noch 1000 Melodien.
Jetzt steh' ich hier,
geblendet vom Scheinwerferlicht
und stelle mir die Frage,
wohin mich die Reise noch schickt?
Mir bleibt nichts, als zu lachen.
Sie woll'n es, also mach ich's.
Doch Lichter werfen Schatten,
so tief, so tief.
Licht an, Kopf aus.
All die Lichter werfen Schatten
und ich nehm' Anflauf, um zu spring'n,
doch wer sagt, dass sie mich fang'n?
Mir bleibt nichts, als zu lachen.
Sie woll'n es, also mach ich's.
Doch Lichter werfen Schatten,
so tief, so tief.
Licht an, Kopf aus.
All die Lichter werfen Schatten,
ich nehm' Anflauf, um zu spring'n,
doch wer sagt, dass sie mich fang'n?

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