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The Christmas Guest deutsche Übersetzung
von Reba McEntire

The Christmas Guest Lyrics Übersetzung

An einem Tag Ende Dezember, als zwei Nachbarn einen alten Freund besuchten, fanden sie seinen schlichten, einfachen Laden mit tausenden grünen Bögen geschmückt vor und Conrad saß dort mit strahlendem Gesicht als er plötzlich aufhörte zu nähen und sagte: Meine alten Freunde, heute Morgen als es dämmerte und der Hahn die Nacht wegkrähte erschien mir der Herr und sagt: „Ich komme heute zu dir um dein Gast zu sein.“
Also habe ich eifrig meinen Laden mit Farnbündeln geschmückt. Der Tisch ist gedeckt, der Kessel poliert. Und der Giebel ist mit Weihnachtsfarn gespickt. Jetzt warte ich dass mein Herr erscheint und lausche aufmerksam damit ich seine Schritte höre wenn er sich meinem bescheidenen Heim nähert. Und ich werde die Tür öffnen und sein Gesicht sehen.
Also gingen seine Freunde nachhause und ließen Conrad alleine weil dies der glücklichste Tag seit langem für ihn war, seit seine Familie gestorben war und Conrad viele traurige Weihnachten verbracht hatte. Aber er wusste, mit Gott als seinen Weihnachtsgast würde dieses Weihnachten das liebste und beste werden.
Also lauschte er mit reiner Freude im Herzen und bei jedem Geräusch würde er aufspringen um zu sehen ob der Herr vor seiner Tür stand. Wie in der Vision die er einige Stunden zuvor gehabt hatte. Also lief er zum Fenster als er ein Geräusch hörte, aber alles was er sah war ein schmutziger Bettler dessen Schuhe zerrissen waren und seine Kleidung war zerlumpt und abgewetzt. Aber Conrad hatte Mitleid und ging zur Tür und sagte: „Hör mal, deine Füße müssen erfroren und wund sein. Ich habe Schuhe für dich in meinem Laden und auch einen Mantel der dich mehr wärmt.“
So ging der Mann mit dankbarem Herzen davon aber Conrad merkte wie spät es war und fragte sich, was den Herrn aufhielt und wie lange er noch warten müsste. Als es klopfte lief er zur Tür, aber es war wieder nur ein Fremder. Eine gebeugte alte Dame mit einem schwarzen Schultertuch und einem Bündel Feuerholz auf den Rücken zusammengebunden. Sie fragte nach einem Platz um auszuruhen, aber der war schon für Conrads besonderen Gast reserviert. Aber ihre Stimme flehte: „Bitte schick mich nicht fort. Lass mich eine Weile ausruhen am Weihnachtstag.“ Also brühte Conrad ihr eine heiße Tasse und ließ sie am Tisch platznehmen und sie genießen.
Aber als sie gegangen war, war er erfüllt von Bestürzung, weil er merkte dass die Stunden vergingen und der Herr nicht gekommen war wie er es versprochen hatte. Schließlich war Conrad sicher, dass er es missverstanden hatte. Als er plötzlich ein Weinen in der Stille hörte „Bitte hilf mir und sag mir wo ich bin“ Also öffnete er abermals die Tür und bliebt enttäuscht stehen wie schon zweimal zuvor. Es war nur ein Kind, das herumirrte und am Weihnachtstag von ihrer Familie verloren ging.
Wieder war Conrads Herz schwer und traurig, aber er wusste er musste das kleine Mädchen glücklich machen. Also bat er sie herein, wischte ihr die Tränen weg und beruhigte sie. Dann führte er sie noch nachhause, aber als er seine dunkel gewordene Tür schloss wusste er, dass der Herr heute nicht kommen würde.
Nun, die Stunden des Weihnachtstages vergingen also ging er in sein Zimmer und kniete nieder um zu beten und er sagte: „Lieber Gott, warum hast du es versäumt? Was hat dich davon abgehalten mich zu besuchen? Ich wollte doch so gerne dein Gesicht sehen. „ Als er eine leise Stimme in der Stille hörte: „Heb deinen Kopf, denn ich habe Wort gehalten. Dreimal fiel mein Schatten auf deinen Boden. Und dreimal kam ich an deine bescheidene Tür. Ich war der Bettler mit zerschundenen, kalten Füßen und ich war die Frau der du etwas zu essen gabst. Ich war das Kind auf der verlassenen Straße. Dreimal klopfte ich und dreimal kam ich herein. Und jedes Mal fand ich die Herzlichkeit eines Freundes. Von allen Geschenken ist Liebe das beste. Und es war mir eine Ehre dein Weihnachtsgast zu sein.

zuletzt bearbeitet von ina (plat1na) am 22. Dezember 2019, 1:20

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