Frieden Songtext
von Tim Fischer
Frieden Songtext
Jeden Abend halt ich Reden
Ganz alleine hinter den Reseden
Jeden Morgen mach ich Knickse
Vorm Herrn Chef und seinem neuen Schickse
Jeden Abend tief im Zimmer
Revoltier ich bei der Lampenschimmer
Und am Tag bin ich phlegmatisch
Und find alles wiebe demokratisch
Aber einmal kommt es umgekehrt
Ich knicks, wenn ich mich selber treff
Schrei, bis sich mein Chef zum Teufel schert
Dann nehm ich mir seine Geliebte ins Bett
Und dann bin ich mein eigener Chef
Aber noch ist nicht die Zeit da
Meine Knickse gehen immer weiter
Und ich red nur abends scharf
Weil′s der Chef nicht hören darf
Nun, ich hab einen Sohn und der sagte mir schon
"Wer nur redet, macht keine Beschwerden
Du liegst auf der Lauer und die Suppe wird sauer
Denn fett kann sie so ja nicht werden
Du musst dich bequemen und was unternehmen
Sonst kriegst du eins hinter die Löffeln
Warum sollst du rackern und schwitzen und ackern
Und der Schepperle Chef ist's soll scheffeln?"
Darauf sag ich: "Mein Kind, das geht nicht so geschwind
Denn die Welt ist bekanntlich sehr bös
Du wirst mich nicht verleiten, zu Taten zu schreiten
Dass ich rede, macht mich schon nervös"
Doch ich rede zu den Bäumen
Von Vergangenheit und Zukunftsträumen
Ich lass mich nicht unterdrücken
Ich droh allen hinter ihrem Rücken
Schließe abends Schloss und Riegel
Rede lang und laut mit meinem Spiegel
Der ist gut als Mitarbeiter
Der hört zu und sagt es niemand weiter
Jeder glaubt, dass ich zufrieden sei
Mit Kindergeld, mit Stundenlohn
Doch ich denke nur an Meuterei
Wendet der Gerechtigkeitsstreik
Und Krawalle, Proteste und Revolution
Jeden Abend halt ich Reden
Ganz alleine hinter den Reseden
Unzensiert und ungestört
Ich bin froh, dass man′s nicht hört
Ganz alleine hinter den Reseden
Jeden Morgen mach ich Knickse
Vorm Herrn Chef und seinem neuen Schickse
Jeden Abend tief im Zimmer
Revoltier ich bei der Lampenschimmer
Und am Tag bin ich phlegmatisch
Und find alles wiebe demokratisch
Aber einmal kommt es umgekehrt
Ich knicks, wenn ich mich selber treff
Schrei, bis sich mein Chef zum Teufel schert
Dann nehm ich mir seine Geliebte ins Bett
Und dann bin ich mein eigener Chef
Aber noch ist nicht die Zeit da
Meine Knickse gehen immer weiter
Und ich red nur abends scharf
Weil′s der Chef nicht hören darf
Nun, ich hab einen Sohn und der sagte mir schon
"Wer nur redet, macht keine Beschwerden
Du liegst auf der Lauer und die Suppe wird sauer
Denn fett kann sie so ja nicht werden
Du musst dich bequemen und was unternehmen
Sonst kriegst du eins hinter die Löffeln
Warum sollst du rackern und schwitzen und ackern
Und der Schepperle Chef ist's soll scheffeln?"
Darauf sag ich: "Mein Kind, das geht nicht so geschwind
Denn die Welt ist bekanntlich sehr bös
Du wirst mich nicht verleiten, zu Taten zu schreiten
Dass ich rede, macht mich schon nervös"
Doch ich rede zu den Bäumen
Von Vergangenheit und Zukunftsträumen
Ich lass mich nicht unterdrücken
Ich droh allen hinter ihrem Rücken
Schließe abends Schloss und Riegel
Rede lang und laut mit meinem Spiegel
Der ist gut als Mitarbeiter
Der hört zu und sagt es niemand weiter
Jeder glaubt, dass ich zufrieden sei
Mit Kindergeld, mit Stundenlohn
Doch ich denke nur an Meuterei
Wendet der Gerechtigkeitsstreik
Und Krawalle, Proteste und Revolution
Jeden Abend halt ich Reden
Ganz alleine hinter den Reseden
Unzensiert und ungestört
Ich bin froh, dass man′s nicht hört
Writer(s): Georg Kreisler Lyrics powered by www.musixmatch.com

