In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai entscheidet sich in Wien, wer den 70. Eurovision Song Contest gewinnt. 26 Länder stehen im großen Finale auf der Bühne: von Opern-Pop über Rock bis hin zu Dancebeats mit Flammenwerfer-Show. Wer ist der große Favorit beim ESC 2026?
Finnland bleibt der klare Top-Favorit
Ganz vorne bei den Wettquoten liegt derzeit Finnland. Linda Lampenius & Pete Parkkonen sorgen mit "Liekinheitin" für Furore: einer dramatischen Pop-Nummer mit viel Geigen-Sound und brennendem Beichtstuhl.
Der Titel bedeutet übersetzt "Flammenwerfer" und liefert genau das: Feuer, Pathos und große Gefühle. Aktuell sehen die Buchmacher das Duo mit rund 29 Prozent Siegchance klar an der Spitze.
Griechenland startet Quoten-Aufholjagd
Doch plötzlich wird es spannend: Griechenland holt rasant auf. Akylas schießt mit "Ferto" nach seiner ersten Probe in der Wiener Stadthalle in den Quoten nach oben und liegt inzwischen bei rund 16 Prozent. Ende April waren es noch sieben Prozent.
Sein Mix aus Dancebeat, arabischen Elementen und 80er-Videospielsounds sorgt europaweit für Gesprächsstoff und könnte zur Überraschung des Abends werden!
Die 10 Favoriten beim ESC 2026
Diese Acts liegen laut Buchmachern derzeit besonders weit vorne und gelten kurz vor dem Finale als die heißesten Anwärter auf den Sieg beim Eurovision Song Contest 2026:
- Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – "Liekinheitin"
- Griechenland: Akylas – "Ferto"
- Frankreich: Monroe – "Regarde!"
- Italien: Sal Da Vinci – "Per Sempre Sì"
- Schweden: Felicia – "My System"
- Ukraine: Leléka – "Ridnym"
- Israel: Noam Bettan – "Michelle"
- Dänemark: Søren Torpegaard Lund – "Før Vi Går Hjem"
- Australien: Delta Goodrem – "Eclipse"
- Rumänien: Alexandra Căpitănescu – "Choke Me"
Von klassischer Sopran-Arie bis Skandal-Rock
Für Gänsehaut sorgt Frankreich: Die erst 17-jährige Sopranistin Monroe verbindet Oper und Pop in "Regarde!" und setzt auf hohe Töne und große Emotionen.
Auch Rumänien polarisiert: Alexandra Căpitănescu löste mit "Choke Me" vorab Diskussionen aus, blieb aber im Wettbewerb. Italien schickt mit Sal Da Vinci eine nostalgische Liebeserklärung ins Rennen, während Schweden wie gewohnt auf eine perfekt inszenierte Pop-Show mit Laser-Optik setzt. Die Ukraine überzeugt mit folkloristischen Elementen und einer Hymne an innere Stärke.
Deutschland und Österreich kämpfen
Weniger rosig sieht es für Deutschland aus: Sarah Engels liegt aktuell nur im hinteren Mittelfeld der Wettquoten: mit rund einem Prozent Siegchance. Noch bitterer ist die Lage für Gastgeber Österreich: Cosmó bildet mit "Tanzschein" nahezu das Schlusslicht. Vom Heimvorteil ist in den Prognosen bislang nichts zu sehen.
Statistisch gesehen sagen Wettquoten allerdings wenig über das finale Ranking aus, da ausschließlich auf den Sieg gewettet wird. Jury- und Publikumsstimmen können im Finale noch einmal alles verändern.
Noch ist also nichts entschieden: doch Wien darf sich auf eine spektakuläre Show zwischen Opern-Pop, Dance-Explosion und Flammeninferno freuen.
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