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Kalter Ast Songtext
von Erdhall

Kalter Ast Songtext

Das Stammwerk kommt zu sich
Als Kriechgetier über Rinden schlich
Hoch über dem Fuchsbau
Werfen Zweige mit Tau

Des Sturmes harte Keule
Zerschlug ihm seine Träume
Des Winters grimmig Biss
Ihn kontinuierlich zerriss


Schwebend hängt da ein kalter Ast
Hält wacker an seiner Wunde fest
Konnte den Hieben nicht trotzen
Hier und da nur leises tropfen

In der feucht kühlen Briese
Wippt er noch hin und her
Auf das sie ihn herunterziehe
Und er niemals mehr blühe

In diesig Stille hängt er fallend
Die Sonne thront verhangen
Die letzte Faser ist geborsten
Jetzt ist er wohl am schwersten


Sein Tod soll nicht unnütz sein
Die Kimmung verschob sich nach unten
Da wo er war, sollte er nicht sein
Der kalte Ast im klammen Hain

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