Tulios Lied Songtext
von André Heller
Tulios Lied Songtext
Tullio heißt es, hat ein Fieber
Das in die Gedanken greift
Manchmal fühlt er, dass ein Falke
Sich an ihm den Schnabel schleift
Häufig muss er Stimmen hören
Und vor Angst macht er sich nass
Wo er hintritt stehn Gebäude
Fest gebaut aus gelbem Hass
"Ich bin Tullio, lasst mich leben!"
Ruft er immer wieder aus
"Deutschland schläft nicht, Gott sei bei mir
Deutschland kommt durchs Stiegenhaus"
Seine Ärzte fordern von ihm
Dass er das Vergessen lernt
Denn es gäb auch gute Menschen
Und die Nacht sei ausgestärnt
Tullio aber sieht gespiegelt
In den Linien seiner Hand
Funkensturm und Aschenregen
Weltensturz und Weltenbrand
Und ein Sprung geht durch die Himmel
Und er geht durch Tullios Herz
Aus den Sprachen aller Völker
Bleibt ein einzig Wort: der Schmerz
Das in die Gedanken greift
Manchmal fühlt er, dass ein Falke
Sich an ihm den Schnabel schleift
Häufig muss er Stimmen hören
Und vor Angst macht er sich nass
Wo er hintritt stehn Gebäude
Fest gebaut aus gelbem Hass
"Ich bin Tullio, lasst mich leben!"
Ruft er immer wieder aus
"Deutschland schläft nicht, Gott sei bei mir
Deutschland kommt durchs Stiegenhaus"
Seine Ärzte fordern von ihm
Dass er das Vergessen lernt
Denn es gäb auch gute Menschen
Und die Nacht sei ausgestärnt
Tullio aber sieht gespiegelt
In den Linien seiner Hand
Funkensturm und Aschenregen
Weltensturz und Weltenbrand
Und ein Sprung geht durch die Himmel
Und er geht durch Tullios Herz
Aus den Sprachen aller Völker
Bleibt ein einzig Wort: der Schmerz
Writer(s): Ingfried Hoffmann, Andre Heller Lyrics powered by www.musixmatch.com

