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Schlaflied (Balladen-Version 2018) Songtext
von Versengold

Schlaflied (Balladen-Version 2018) Songtext

Hörst du das Rascheln und das Rauschen
Hoch im Blattwerk im Geäst?
Winde, die die Kronen bauschen
Wispern dort und halten Wacht
Geister, die ihr Wissen tauschen
Flüstern auf dem Sternenfest
Von den Menschen und sie lauschen
Unsern Träumen diese Nacht

Von den Sternen rieselt leise
Bernsteinstaub auf unsre Dächer
Hüllt in zauberhafter Weise
Jedes Haus in Sternenglanz ein
Und der Mond beginnt die Reise
Durch die Nacht weit wie ein Fächer
Und vom Kinde bis zum Greise
Ruhen wir im Silberschein


Im Schlafe ist die Welt bei Nacht
Von aller, aller Last befreit
So schließ die Augen, Kind, schlaf ein
Schon morgen, wenn die Sonne lacht
Wird manche, manche Kleinigkeit
Vielleicht ein Grund zur Sorge sein

Hörst du das Wimmern und das Pfeifen
Hoch im kranken Baumgeäst?
Winde, die ins Leder greifen
Weinen dort und halten Wacht
Geister, die ihr Wissen tauschen
Rufen auf dem düster Fest
Von den Menschen und sie lauschen
Unsern Träumen diese Nacht

Von den Wolken rieselt leise
Saurer Regen auf die Dächer
Hüllt in unheilvoller Weise
Jedes Haus in Wehmut ein
Und der Mond beginnt die Reise
Durch die Nacht weit wie ein Fächer
Und vom Kinde bis zum Greise
Schlafen wir im Silberschein


Im Schlafe ist die Welt bei Nacht
Von aller, aller Last befreit
So schließ die Augen, Kind, schlaf ein
Schon morgen, wenn die Sonne lacht
Wird manche, manche Kleinigkeit
Vielleicht ein Grund zur Sorge sein

Hörst du das Heulen und das Brüllen
In dem toten Baumgeäst?
Winde heiß und heiser füllen
Dort die ordneste Wacht
Geister, die ihr Wissen tauschen
Kreischen auf dem Fenster fest
Von den Menschen und sie lauschen
Unsern Träumen diese Nacht

Von dem Himmel fallen leise
Tote Tauben auf die Dächer
Hüllen in verderbter Weise
Jedes Haus in Trauer ein
Und der Mond beginnt die Reise
Durch die Nacht weit wie ein Fächer
Und vom Kinde bis zum Greise
Ruhen wir im Silberschein

Im Schlafe ist die Welt bei Nacht
Von aller, aller Last befreit
So schließ die Augen, Kind, schlaf ein
Schon morgen, wenn die Sonne lacht
Wird manche, manche Kleinigkeit
Vielleicht ein Grund zur Sorge sein

Hörst du das Rascheln und das Rauschen
Hoch im Blattwerk im Geäst?
Winde, die die Kronen bauschen
Wispern dort und halten Wacht
Geister, die ihr Wissen tauschen
Flüstern auf dem Sternenfest
Von den Zeiten, als sie lauschten
Manchen Träumen manche Nacht

Von den Sternen rieselt leise
Bernsteinstaub auf Wies und Felder
Hüllt in zauberhafter Weise
Unser Land in Sternenglanz ein
Und der Mond beginnt die Reise
Durch die Nacht und taucht die Wälder
In den wohlverdienten Frieden
Fällt zur Ruh im Silberschein

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