Die übergossene Alm Songtext
von Sturmpercht
Die übergossene Alm Songtext
Der mächtige Hochkönig im Salzburgerlande
trägt auf seinem Plateau ein ausgedehntes Eisfeld
Wo jetzt im Gebirge stundenlang das Eis liegt,
sollen vor Zeiten saftige Wiesen und Weiden gewesen sein.
Voll prächtiger Hütten war das ganze Land,
ganze Almdörfer sind droben gelgen,
voll mit dem besten Vieh und den schönsten Bauerndirnen ringsum
Diese haben aber bald völlig das Beten
verlernt und ein frevelhaft sündiges Leben angefangen
In der Miclh haben sie gebadet,
den Stieren die Hörner vergoldet und
den Kühen silberne Glocken umgehängt.
Die Gehsteige von Hütte zu Hütte haben sie mit Käseleibern
gepflastert und die Lücken dazwischen mit Butterknollen ausgefüllt
Damit der Teufel was zu Fressen hat,
wenn er uns einmal besucht" lästerten sie.
Ist aber dann der Samstag gekommen,
so ist es noch hoch hergegangen dort droben.
Dann sind die Bergknappen hinaufgestiegen ui den schmucken Dirnen und
es ist dunkelroter Wein getrunken worden,
den man weither aus Italien hat kommen lassen.
Und getanzt ist worden, bis zum frühen Morgen
Da kommt aber eines Tages ein alter Mann über die Almen gegangen.
Er hat hier ausgeschaut wie Gott selber,
mit seinen schlohweißen Haaren und dem langen Bart.
Muss aber doch ein anderer gewesen sein,
todmüde war er und matt von Hunger dazu.
Er bittet um einen Schluck Milch und ein Stück Brot.
Aber wie er auch von Hütte zu Hütte klopft,
überall werden ihm die Türen zugeworfen. "
Der Teufel mag Dir Herberg′ geben!" rufen ihm die Sennerinnen zu.
Da ist der Wandersmann weiter geschritten,
durch üppigen Wiesen gegen die zwei Felsen,
die heute noch die Teufelslöcher geheißen werden
Wie er aber so dahingeht,
steigen unter seinen Tritten graue Nebel aus dem Boden.
Sie wachsen und sind auf einem eine einzige
schwarze Wand, davor der alte jetzt riesengroß steht.
Haare und Bart werden eisgrau im Sturm
und über dem Hagengebirge zieht es heran.
Ein Unwetter, derengleichen man noch nie im Gebirge erlebt hat
Ein Schneesturm bricht los mit höllischer Gewalt
und dauert dreimal einen Tag und eine Nacht dazu.
Wie er aber endlich wieder aufhört,
sind die schönen Almen sammt ihren sündhaften Bewohnern
verschwunden, unter einem stundenweiten Eisfeld begraben.
Davon seither wird der Schneeberg auch übergossene Alm genannt
In wiilden Sturmnächten aber sind die armen Seelen der
Verfluchten aus dem Eis zu hören, wie sie Weinen und Klagen
trägt auf seinem Plateau ein ausgedehntes Eisfeld
Wo jetzt im Gebirge stundenlang das Eis liegt,
sollen vor Zeiten saftige Wiesen und Weiden gewesen sein.
Voll prächtiger Hütten war das ganze Land,
ganze Almdörfer sind droben gelgen,
voll mit dem besten Vieh und den schönsten Bauerndirnen ringsum
Diese haben aber bald völlig das Beten
verlernt und ein frevelhaft sündiges Leben angefangen
In der Miclh haben sie gebadet,
den Stieren die Hörner vergoldet und
den Kühen silberne Glocken umgehängt.
Die Gehsteige von Hütte zu Hütte haben sie mit Käseleibern
gepflastert und die Lücken dazwischen mit Butterknollen ausgefüllt
Damit der Teufel was zu Fressen hat,
wenn er uns einmal besucht" lästerten sie.
Ist aber dann der Samstag gekommen,
so ist es noch hoch hergegangen dort droben.
Dann sind die Bergknappen hinaufgestiegen ui den schmucken Dirnen und
es ist dunkelroter Wein getrunken worden,
den man weither aus Italien hat kommen lassen.
Und getanzt ist worden, bis zum frühen Morgen
Da kommt aber eines Tages ein alter Mann über die Almen gegangen.
Er hat hier ausgeschaut wie Gott selber,
mit seinen schlohweißen Haaren und dem langen Bart.
Muss aber doch ein anderer gewesen sein,
todmüde war er und matt von Hunger dazu.
Er bittet um einen Schluck Milch und ein Stück Brot.
Aber wie er auch von Hütte zu Hütte klopft,
überall werden ihm die Türen zugeworfen. "
Der Teufel mag Dir Herberg′ geben!" rufen ihm die Sennerinnen zu.
Da ist der Wandersmann weiter geschritten,
durch üppigen Wiesen gegen die zwei Felsen,
die heute noch die Teufelslöcher geheißen werden
Wie er aber so dahingeht,
steigen unter seinen Tritten graue Nebel aus dem Boden.
Sie wachsen und sind auf einem eine einzige
schwarze Wand, davor der alte jetzt riesengroß steht.
Haare und Bart werden eisgrau im Sturm
und über dem Hagengebirge zieht es heran.
Ein Unwetter, derengleichen man noch nie im Gebirge erlebt hat
Ein Schneesturm bricht los mit höllischer Gewalt
und dauert dreimal einen Tag und eine Nacht dazu.
Wie er aber endlich wieder aufhört,
sind die schönen Almen sammt ihren sündhaften Bewohnern
verschwunden, unter einem stundenweiten Eisfeld begraben.
Davon seither wird der Schneeberg auch übergossene Alm genannt
In wiilden Sturmnächten aber sind die armen Seelen der
Verfluchten aus dem Eis zu hören, wie sie Weinen und Klagen
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