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Jeronimo Blue Songtext
von Simone

Jeronimo Blue Songtext

Er malte Bilder an die Wand
Bilder, die er selbst erfand
Er wuchs auf am Rand der Stadt
Wo Hoffnung wenig Zukunft hat
Nur die Illusion

In einer kalten Winternacht
Hat er sich auf den Weg gemacht
Mit dem Ticket in der Hand
Seine Flucht war ungeplant
Mit unbekanntem Ziel

Er kann die Welt so nicht versteh′n
Möchte andre Bilder seh'n
Asche und Rauch
Geronimo Blue
Will seine Traurigkeit verlier′n
Und ein andres Leben führ'n
Feuer und Glut
Geronimo Blue


Das Fenster spiegelt sein Gesicht
Es zeigt ihn und zeigt ihn nicht
Als das Kind, das er mal war
Als er dieser Welt entkam
Spuren dieser Zeit

Kindheitsträume sind erwacht
Und sie spuken durch die Nacht
Die Vergangenheit erkennt
Was Erinnerung verdrängt
Und Gegenwart besiegt

Er kann die Welt so nicht versteh'n
Möchte andre Bilder seh′n
Asche und Rauch
Geronimo Blue
Will seine Traurigkeit verlier′n
Und ein andres Leben führ'n
Feuer und Glut
Geronimo Blue

Vor ihm liegt im Dunst die Stadt
Die sich kaum verändert hat
Seit er aufgebrochen ist
Nur dass er ein andrer ist
Als der, der damals ging


Er konnt′ die Welt so nicht versteh'n
Wollte andre Bilder seh′n
Asche und Rauch
Geronimo Blue
Hat seine Traurigkeit verlor'n
Und schaut nicht zurück in Zorn
Feuer und Glut
Geronimo Blue

Er konnt′ die Welt so nicht versteh'n
Wollte neue Bilder seh'n
Feuer und Glut
Geronimo Blue

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