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Die Treuewacht Songtext
von Siegfried

Die Treuewacht Songtext

Das Eisen fest in einer Hand
Mein Schicksal in der andern
Hässlich grinst ein fremder Mond
In diese dunklen Kammern

Es flüstern tausend Zungen
Zu den Nibelungen
Es flüstern tausend Zungen
Zu den Nibelungen

Fernt von Weib und Heimatland
In Ehrbart treu verbunden
Erschütz ich hier als einsam Wacht
Den Schlaf aller Burgunden


Wenn Freundschaft schläft, die Treue wacht
Durch tränenreiche Stunde
Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht
Und heilt selbst tiefste Wunde
Wenn Freundschaft schläft, die Treue wacht
Durch tränenreiche Stunde
Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht
Und heilt selbst tiefste Wunde

Mein stolzes Herz wiegt Zentner schwer
Ich blut aus tausend Wunden
Allein der Wille hält mein Schwert
Und mich noch eng umschlungen

Es flüstern tausend Zungen
Zu den Nibelungen
Es flüstern tausend Zungen
Zu den Nibelungen

Das Sonnenlicht, es tröstet nicht
Der Nibel hat entbunden
Seinem kühlen Kuss entspringt
Das End der Nibelungen


Wenn Freundschaft schläft, die Treue wacht
Durch tränenreiche Stunde
Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht
Und heilt selbst tiefste Wunde
Wenn Freundschaft schläft, die Treue wacht
Durch tränenreiche Stunde
Wenn Liebe schweigt, die Treue wacht
Und heilt selbst tiefste Wunde

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