Zeitraffer Songtext
von Shiml
Zeitraffer Songtext
Eine dunkle Szene, Zeitraffer
Ein Schlafzimmer, perfektes Schwarz-Weiß-Cover
Ein Mann sitzt auf der Bettkante und steht auf
Freier Oberkörper, sieben Uhr, er ruht sich aus
Ein paar Sit-ups, der Tag beginnt
Er ist müde, reißt Gardinen auf, das macht ihn blind
Setzt den Hörer auf, schließt die Wohnung ab
In einem langen Gang laufen seine Sohlen im Takt
Die Kamera folgt seinem Gang
Drückt die Sitze in ′nem Fahrstuhl, kein Pack drinne, Gott sei Dank
Sieht sich selbst in den Straßen spielen
Als Kind schon vor Jahren, bis es Abend wird
Derselbe Weg chronisch jeden Morgen
Zwischendurch Spielplätze, Rosen im Beton
Abspann, ein Schwenk, er geht binnen die Sonne
Ein eiskalter, hellblauer Wintermorgen
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Klassische Szene, dreizehn Uhr, weißer Raum
Ein Lächeln im Gesicht und verweinte Augen
Er zieht die Krawatte grade, knöpft das Hemd zu
Die Uhr tickt, Sekunden werden endlos
Ein Licht flackert, das Wasser kühlt
Ein Penner nebenan, der im Abfall wühlt
Er schaut in den Spiegel vor sein' Augen
Seit ein paar Jahren zwingt er sich, niemandem zu glauben
Leute drängeln sich vorbei
Hektik, sie rennen gegen die Zeit
Er betritt seine Bürotür
Sechzig Stunden in der Woche erträgt er diesen Geruch hier
Und es hört nicht auf, er setzt sich hin
Rente, er wartet, bis er sechzig wird
Um ein Leben in Empfang zu nehmen
Ohne Stress nur noch Golf spielen und angeln gehen
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Melancholische Szene, Häuserreihen
Perspektive von hinten, er läuft grad heim
Schwenkt seinen Blick zur Seite
Harmonie, er ist für sich alleine
Sieht den Spielplatz von früher
Auf dem er gespielt hat, weil′s er noch ein Kind war
Jetzt steht er da im Anzug, wo ist die Zeit?
Leute kamen und gingen, doch was er nicht begreift
Ist, wieso das Bunte in sei'm Herzen grauer wurde
Wieso er traurig ohne Ziel lebt mit tauben Ohren
Wieso die Schaukel heute still steht
Die Haare zittern, es wird kalt, weil der Wind weht
Darum muss er heim, schultert den Koffer wie ′ne Waffe
Am liebsten würde er ihn liegen lassen
Sich fallen lassen, möge der Wind mich tragen
Ein eiskalter, rotgrauer Winterabend
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Ein Schlafzimmer, perfektes Schwarz-Weiß-Cover
Ein Mann sitzt auf der Bettkante und steht auf
Freier Oberkörper, sieben Uhr, er ruht sich aus
Ein paar Sit-ups, der Tag beginnt
Er ist müde, reißt Gardinen auf, das macht ihn blind
Setzt den Hörer auf, schließt die Wohnung ab
In einem langen Gang laufen seine Sohlen im Takt
Die Kamera folgt seinem Gang
Drückt die Sitze in ′nem Fahrstuhl, kein Pack drinne, Gott sei Dank
Sieht sich selbst in den Straßen spielen
Als Kind schon vor Jahren, bis es Abend wird
Derselbe Weg chronisch jeden Morgen
Zwischendurch Spielplätze, Rosen im Beton
Abspann, ein Schwenk, er geht binnen die Sonne
Ein eiskalter, hellblauer Wintermorgen
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Klassische Szene, dreizehn Uhr, weißer Raum
Ein Lächeln im Gesicht und verweinte Augen
Er zieht die Krawatte grade, knöpft das Hemd zu
Die Uhr tickt, Sekunden werden endlos
Ein Licht flackert, das Wasser kühlt
Ein Penner nebenan, der im Abfall wühlt
Er schaut in den Spiegel vor sein' Augen
Seit ein paar Jahren zwingt er sich, niemandem zu glauben
Leute drängeln sich vorbei
Hektik, sie rennen gegen die Zeit
Er betritt seine Bürotür
Sechzig Stunden in der Woche erträgt er diesen Geruch hier
Und es hört nicht auf, er setzt sich hin
Rente, er wartet, bis er sechzig wird
Um ein Leben in Empfang zu nehmen
Ohne Stress nur noch Golf spielen und angeln gehen
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Melancholische Szene, Häuserreihen
Perspektive von hinten, er läuft grad heim
Schwenkt seinen Blick zur Seite
Harmonie, er ist für sich alleine
Sieht den Spielplatz von früher
Auf dem er gespielt hat, weil′s er noch ein Kind war
Jetzt steht er da im Anzug, wo ist die Zeit?
Leute kamen und gingen, doch was er nicht begreift
Ist, wieso das Bunte in sei'm Herzen grauer wurde
Wieso er traurig ohne Ziel lebt mit tauben Ohren
Wieso die Schaukel heute still steht
Die Haare zittern, es wird kalt, weil der Wind weht
Darum muss er heim, schultert den Koffer wie ′ne Waffe
Am liebsten würde er ihn liegen lassen
Sich fallen lassen, möge der Wind mich tragen
Ein eiskalter, rotgrauer Winterabend
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb' im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Zeitraffer, Schritt für Schritt
Ich leb′ im Zeitraffer
Die Uhr tickt und tickt
Writer(s): Simon Eichinger, Jan Viohl Lyrics powered by www.musixmatch.com

