Milch Songtext
von Sexschweiss
Milch Songtext
mein blut
verdickt sich
zu seiner bitteren
und zähen
milch
es riecht nach altem regen
ein nasser hund
ein lederner gürtel
zerfetzt
wachs fließt von der kerze
weiß und rein
flüssig hell
keine schatten
auf meinem daumen
meine nägel wie eine echse
rautenförmig
adern knochen
rauh und trocken
ich weiß ich muss da rein
ich weiß ich muss da rein
tausend lichter durch die welt
traurig gefangen in meinem bauch
er zerplatzt
barocke gedärme quillen heraus
werden zu muränen
schreiend und lachend
reißen sie ihre mäuler auf
spitze tausende zähne
auf und ab
auf und ab
schwimmen sie im rhythmus
glitschige flossen lachen laut
sie lachen laut
haare
sie werden zu fledermäusen
schwarze flügel
zäh wie teer
riechen auch so
flauschige köpfe
wie flaum bei babys
wie haare auf einer aprikose
verhängen sich in netzen
tausende von ihnen
tausende
in den netzen
alle schreien
es ist wunderschön
sie schlagen alle mit den flügeln
am abgrund entlang
risse im himmel
zartes lila
ich wünschte
ich könnte es wieder spüren
ich wünschte
der himmel könnte wieder mit mir sprechen
ich verstehe seine sprache nicht mehr
glaubenssätze
hoffnungen
zerschellen an
weichen verwaschenen wolken
kindliches rosa
wird zu tiefem
untertäglchem rot
es verschlingt die welt
sehnsüchte verlieren ihre kontur
sie ziehen mit ihm
verlieren sich in der ferne
bis es dunkel wird
ein wackeln der wirklichkeit
ich verstehe sie nicht
gefühl der ohnmacht
wohlig darin
keine selbstermächtigung
nichts von mir geben
erinnerungen verlieren an bedeutung
zugleich
sind sie alles in mir
was ich bin und je war
ich kann nicht an das kornfeld in der abendsonne denken
weil es nicht mehr existiert
der beweis dass ich verschwinde
schüttel alles weg
meine augen mandeln
diamanten tief und klar
werf die großen felsen weg
werden zu blei auf dem boden
bilden kleine skulpturen
wie schlammtürme am meer
aus schlammwürmern gebaut
immer höher
immer höher
zackige berge
zackige berge
galaxien durchschlagen alles
bis zur sonne
verdickt sich
zu seiner bitteren
und zähen
milch
es riecht nach altem regen
ein nasser hund
ein lederner gürtel
zerfetzt
wachs fließt von der kerze
weiß und rein
flüssig hell
keine schatten
auf meinem daumen
meine nägel wie eine echse
rautenförmig
adern knochen
rauh und trocken
ich weiß ich muss da rein
ich weiß ich muss da rein
tausend lichter durch die welt
traurig gefangen in meinem bauch
er zerplatzt
barocke gedärme quillen heraus
werden zu muränen
schreiend und lachend
reißen sie ihre mäuler auf
spitze tausende zähne
auf und ab
auf und ab
schwimmen sie im rhythmus
glitschige flossen lachen laut
sie lachen laut
haare
sie werden zu fledermäusen
schwarze flügel
zäh wie teer
riechen auch so
flauschige köpfe
wie flaum bei babys
wie haare auf einer aprikose
verhängen sich in netzen
tausende von ihnen
tausende
in den netzen
alle schreien
es ist wunderschön
sie schlagen alle mit den flügeln
am abgrund entlang
risse im himmel
zartes lila
ich wünschte
ich könnte es wieder spüren
ich wünschte
der himmel könnte wieder mit mir sprechen
ich verstehe seine sprache nicht mehr
glaubenssätze
hoffnungen
zerschellen an
weichen verwaschenen wolken
kindliches rosa
wird zu tiefem
untertäglchem rot
es verschlingt die welt
sehnsüchte verlieren ihre kontur
sie ziehen mit ihm
verlieren sich in der ferne
bis es dunkel wird
ein wackeln der wirklichkeit
ich verstehe sie nicht
gefühl der ohnmacht
wohlig darin
keine selbstermächtigung
nichts von mir geben
erinnerungen verlieren an bedeutung
zugleich
sind sie alles in mir
was ich bin und je war
ich kann nicht an das kornfeld in der abendsonne denken
weil es nicht mehr existiert
der beweis dass ich verschwinde
schüttel alles weg
meine augen mandeln
diamanten tief und klar
werf die großen felsen weg
werden zu blei auf dem boden
bilden kleine skulpturen
wie schlammtürme am meer
aus schlammwürmern gebaut
immer höher
immer höher
zackige berge
zackige berge
galaxien durchschlagen alles
bis zur sonne
Writer(s): Dominik Scholz, Maximilian Hirning, Sebastian Pfeifer Lyrics powered by www.musixmatch.com

