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Bereuen Songtext
von Noth

Bereuen Songtext

Die Veilchen im Glas beim Krankenbesuch
Der Mandarinkragen, die Sommernachtswärme
Der Vorhang weht sanft in der Tür zum Balkon
Chopin aus der Boombox, jemand lacht in der Ferne
Ein Blick auf die Uhr, du setzt dich ins Bett
Und nimmst ihre Hand, du möchtest nichts sagen

Doch eins weißt du genau
Alles, was du jetzt nicht endlich sagst
Wirst du für immer bereu′n


Ein ganz hohes Tier, perfekt inszeniert
Die Brust vorgestreckt spricht er von Sünden und Erben
Und jeder, der schluckt oder druckst oder schweigt
Hätte was zu verbergen
Die Kirche im Dorf, das Kreuz an der Wand
Sein vorletzter Tag und du lehnst am Geländer

Doch eins weißt du genau
Alles, was du jetzt nicht endlich sagst
Wirst du für immer bereu'n

Der Wecker auf sechs, das Taxi im Hof
Der Koffer gepackt, um den Hals eine Kette
Sein Haar ist wie Gold, wie ein Heiligenschein
Zwischen Laken und Decken seine Silhouette
Eine Kerze im Wind, deine Hand auf dem Knauf
Du öffnest die Tür einen Spalt und hältst inne

Denn eins weißt du genau
Alles, was du jetzt nicht endlich sagst
Wirst du für immer bereu′n

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