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Gott der Einfachheit Songtext
von Max Prosa

Gott der Einfachheit Songtext

Ich halt′ die Skizze in der Hand
Schau' auf die Zeichnung an der Wand
Jedes Detail stimmt hier wie dort
Und doch haut irgendwas nicht hin
Ich grübel′, such nach einem Sinn
Und verpass dabei das Flüstern
Des Gotts der Einfachheit.

Sie arbeitet in einer Bar
In der ich früher öfters war
Schon einmal kamen wir uns nah
Aber ich blieb nicht lang genug
Ich hielt das irgendwie für klug
Später tats mir leid, sie machte Liebe
Mit dem Gott der Einfachheit


Oh ja ich sprach mit vielen Leuten
Über Verführung und Sei und Zeit
Aber der Einzige der wirklich etwas wusste war nur immer
Der Gott der Einfachheit

Auf einmal scheints mir zu gelingen
Ich schaff es sie nach Hause bringen
Spür' wie unsere Hände sich umschlingen
Und wie ein heller Funke springt
Ich staune selbst, was mir alles gelingt
In so kurzer Zeit
Gesegnet vom Gott der Einfachheit

Ich wünscht' ich könnt′ mir das erklären
Sodass der Zauber noch bei mir bleibt
Aber der Einzige der wirklich etwas wusste war nur immer
Der Gott der Einfachheit


Sie will mit mir aufs Land raus fahren
Ich muss noch Bilder fertig malen
Sie ruft mich an, ich zöger′ kurz
Dann weiß sie schon nicht mehr
Ob ich heut' gerne bei ihr wär
Dann fährt sie zu zweit
Alleine mit dem Gott der Einfachheit

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