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Im Theater Songtext
von Marcel Brell

Im Theater Songtext

Ich sprang ′82 aus Abraham's Kessel
Und brüllte ab da jede Nacht
Ich habe, zumindest stand′s so in der Zeitung
Lohengrin zum Vater gemacht

Mit acht warf ich wütend 'n Stein auf mein' Bruder
Weil ich die Kontrolle verlor
Ich habe statt ihm unser Auto getroffen
Das Klirren hab′ ich noch im Ohr

Mit 16 hab′ ich mich in Anja verschossen
Und Anja war nich' interessiert
Ich habe ihr sogar zwei Lieder geschrieben
Und trotzdem ist nie was passiert

Mit 18 hab′ ich mich durch's Abi gefummelt
Und scheiterte fast an Physik
Dann hab′ ich den Heisenberg doch noch erklommen
Und endlich war Zeit für Musik


Ohh, ohh
Das Leben ist hart, aber weich
Ohh, ohh
Probe und Premiere zugleich

Mit 20 war ich theoretisch erwachsen
Und praktisch ein lauwarmer Brei
Mein Studium hab' ich erfolgreich geschmissen
Und fühlte mich trotzdem nicht frei

Seitdem such′ ich ständig die Antwort
Obwohl ich noch nichtmal die Frage kapier'
Zumindest hab' ich heut′ verstanden
Die Reise ist letztlich die Reise zu mir

Ohh, ohh
Das Leben ist hart, aber weich
Ohh, ohh
Probe und Premiere zu gleich

Ohh, ohh
Das Leben ist hart, aber weich
Ohh, ohh
Probe und Premiere zu gleich


Die Liebe des Lebens hab′ ich nicht gefunden
Das ist nicht mein stärkstes Gebiet
Vielleicht werd' ich irgendwann darin Experte
Bis dahin sing′ ich dieses Lied

Ohh, ohh
Das Leben ist hart, aber weich
Ohh, ohh
Probe und Premiere zugleich
Probe und Premiere zugleich
Probe und Premiere zugleich

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