Ansage Songtext
von Manfred Krug
Ansage Songtext
Liebe Mitmenschen in Dresden
Auch ich möchte Ihnen guten Abend sagen
Und Ihnen sagen, dass wir uns sehr freuen
Wieder einmal nach einem Jahr
In Ihrer schönen Stadt zu sein, in Dresden
Und Sie wissen, so hoffe ich, dass
Dass das, wenn es auch beiläufig gesagt ist
Aber so doch sehr von Herzen kommt
Besonders grüßen wir auch heute wieder
Unter uns einen Gast, einen mächtigen Mann
Ich hab die Mitmenschen vom Rundfunk gebeten
Diese Stelle nachher wieder rauszuschneiden
Es ist ′ne kleine private Ansage
Einen mächtigen Mann, nämlich einen Zeitungsmann
Kritiker bei der Sächsischen Zeitung Dresden
Es ist der uns allen so liebe Herr Liebscher
Was ich jetzt sage, ist keine
Sie brauchen da nicht zu pfeifen
Was ich jetzt sage, ist überhaupt nichts
Was mit Rachsucht zu tun hat
Sie wissen ja alle selbst
Dass das Zeilenhonorar bei vielen unserer Zeitungen
Nicht so üppig ist, dass man immer um jeden Preis
Eine fachliche und sachliche Kritik erwarten könnte
So schrieb Herr Liebscher in seiner letzten Kritik
Im letzten Jahr unter anderem
"Was die Musik zu laut, zu lärmend
Waren die Haare so manches Orchestermitgliedes zu lang
Das passt so wenig in unsere Zeit
Und schon gar nicht zum Lenz"
Es ist natürlich immer wieder gut
Wenn man auf Mitmenschen stößt
Die einem doch hin und wieder einen Tipp geben können
Was in unsere Zeit passt und was nicht
Immerhin ich für meinen Teil
Hab Konsequenzen daraus gezogen
Ich habe also, ich habe also
Ich halte in der Garderobe für Herrn Liebscher
Zwei Kugeln Europax bereit
Außerdem habe ich meinen Konfirmationsanzug wenden lassen
Und im Übrigen, wie Sie alle sehen können
Habe ich mir die Haare ganz kurz schneiden lassen
Meine Damen und Herren
Wenn Sie morgen in der Zeitung eine böse Kritik finden
Dann wissen Sie alles
Vielleicht springt auch ein Kollege ein
Unter Liebscher würde ich's morgen nicht machen
Auch ich möchte Ihnen guten Abend sagen
Und Ihnen sagen, dass wir uns sehr freuen
Wieder einmal nach einem Jahr
In Ihrer schönen Stadt zu sein, in Dresden
Und Sie wissen, so hoffe ich, dass
Dass das, wenn es auch beiläufig gesagt ist
Aber so doch sehr von Herzen kommt
Besonders grüßen wir auch heute wieder
Unter uns einen Gast, einen mächtigen Mann
Ich hab die Mitmenschen vom Rundfunk gebeten
Diese Stelle nachher wieder rauszuschneiden
Es ist ′ne kleine private Ansage
Einen mächtigen Mann, nämlich einen Zeitungsmann
Kritiker bei der Sächsischen Zeitung Dresden
Es ist der uns allen so liebe Herr Liebscher
Was ich jetzt sage, ist keine
Sie brauchen da nicht zu pfeifen
Was ich jetzt sage, ist überhaupt nichts
Was mit Rachsucht zu tun hat
Sie wissen ja alle selbst
Dass das Zeilenhonorar bei vielen unserer Zeitungen
Nicht so üppig ist, dass man immer um jeden Preis
Eine fachliche und sachliche Kritik erwarten könnte
So schrieb Herr Liebscher in seiner letzten Kritik
Im letzten Jahr unter anderem
"Was die Musik zu laut, zu lärmend
Waren die Haare so manches Orchestermitgliedes zu lang
Das passt so wenig in unsere Zeit
Und schon gar nicht zum Lenz"
Es ist natürlich immer wieder gut
Wenn man auf Mitmenschen stößt
Die einem doch hin und wieder einen Tipp geben können
Was in unsere Zeit passt und was nicht
Immerhin ich für meinen Teil
Hab Konsequenzen daraus gezogen
Ich habe also, ich habe also
Ich halte in der Garderobe für Herrn Liebscher
Zwei Kugeln Europax bereit
Außerdem habe ich meinen Konfirmationsanzug wenden lassen
Und im Übrigen, wie Sie alle sehen können
Habe ich mir die Haare ganz kurz schneiden lassen
Meine Damen und Herren
Wenn Sie morgen in der Zeitung eine böse Kritik finden
Dann wissen Sie alles
Vielleicht springt auch ein Kollege ein
Unter Liebscher würde ich's morgen nicht machen
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