Windsaat Songtext
von Klamm
Windsaat Songtext
Diene mir - göttlich fügender Sonnenstoß!
Empfange! Feucht gebärender Mutterschoß
Neigt euch artig, harret duldsam und prall
Verwehrt bleibt noch der hinschenkende Fall
Der Freischnitt versagt, sadistisch gewetzt
In kühlem Kalkül das Zabel gesetzt
Wartet noch einen Schauer, einen Mond
Weilet eine kleine Dauer... es lohnt!
Ich gebiete dir, Lumen! (Oh Licht!) Un-, doch fassbar gebunden
In Volumen! Fiebrig in Fibern gewunden
Verloren ward das Maß: und somit überreift...
Oder übereifert nach blassem Gold er greift
Eiserne Kiefer knirschen asketisch
Wolkenarchitekt, vag′, theoretisch
Knöternen Magens, Blick sterngewandt
Was Dich mit dem Hier und Jetzt verband, schwand. Verwaist, entwurzelt von eigener Hand
Vom Zenit bis zum Erdenrand durchzieht ein Band
Von Schatten den Himmel. In sein Geschirr gespannt durchwalken Sturmwirbel die Wolken dramatisch
Formieren, uniformieren sich soldatisch
Saatkrähen taumeln irr und fallen erratisch
Der Luftraum starrt statisch vor Elektrizität
Lungenflimmern! Ekstatisch wird die Brust gebläht!
Lichtgeäderte Wolken zucken organisch
All' durchpulste Wesen fliehen bang und panisch
Ungestüm aus der schwarzen Ballungsfassade lösen Schauer sich wild, prasseln schussgerade
Urwucht, sturmverliehen! Grob, segenverkehrend... halmknickend, fruchtdrückend lehmwühlend, versehrend!
Was vermagst Du zu retten, wenn es tobt und stürmt?
Wie Wasserfarben fließt das Selbstbild. Nichts mehr schirmt!
...Wenn es tobt und stürmt...
...Und nichts mehr schirmt...
So urbar einst, Adamslehm - in Strömen rinnst Du!
Zerfall statt Belebung, Geleit zur letzten Ruh′!
Grausames Schicksal, so hast Du mich bezwungen!
Von schmetternden Himmeln darniedergerungen
Stromblau gewittert er, sprüht karmische Funken
Hab und Hoffnung dahin, tief im Dreck versunken!
Was vermagst Du zu retten, wenn es tobt und stürmt?
Ideale blättern und bröckeln. Nichts mehr schirmt! Mauern, Kerker: Schutt! Zertrümmert der Erbauer
Neue Form, ein Bild erlöst: Ist dies von Dauer?
Was ist von Dauer?
Empfange! Feucht gebärender Mutterschoß
Neigt euch artig, harret duldsam und prall
Verwehrt bleibt noch der hinschenkende Fall
Der Freischnitt versagt, sadistisch gewetzt
In kühlem Kalkül das Zabel gesetzt
Wartet noch einen Schauer, einen Mond
Weilet eine kleine Dauer... es lohnt!
Ich gebiete dir, Lumen! (Oh Licht!) Un-, doch fassbar gebunden
In Volumen! Fiebrig in Fibern gewunden
Verloren ward das Maß: und somit überreift...
Oder übereifert nach blassem Gold er greift
Eiserne Kiefer knirschen asketisch
Wolkenarchitekt, vag′, theoretisch
Knöternen Magens, Blick sterngewandt
Was Dich mit dem Hier und Jetzt verband, schwand. Verwaist, entwurzelt von eigener Hand
Vom Zenit bis zum Erdenrand durchzieht ein Band
Von Schatten den Himmel. In sein Geschirr gespannt durchwalken Sturmwirbel die Wolken dramatisch
Formieren, uniformieren sich soldatisch
Saatkrähen taumeln irr und fallen erratisch
Der Luftraum starrt statisch vor Elektrizität
Lungenflimmern! Ekstatisch wird die Brust gebläht!
Lichtgeäderte Wolken zucken organisch
All' durchpulste Wesen fliehen bang und panisch
Ungestüm aus der schwarzen Ballungsfassade lösen Schauer sich wild, prasseln schussgerade
Urwucht, sturmverliehen! Grob, segenverkehrend... halmknickend, fruchtdrückend lehmwühlend, versehrend!
Was vermagst Du zu retten, wenn es tobt und stürmt?
Wie Wasserfarben fließt das Selbstbild. Nichts mehr schirmt!
...Wenn es tobt und stürmt...
...Und nichts mehr schirmt...
So urbar einst, Adamslehm - in Strömen rinnst Du!
Zerfall statt Belebung, Geleit zur letzten Ruh′!
Grausames Schicksal, so hast Du mich bezwungen!
Von schmetternden Himmeln darniedergerungen
Stromblau gewittert er, sprüht karmische Funken
Hab und Hoffnung dahin, tief im Dreck versunken!
Was vermagst Du zu retten, wenn es tobt und stürmt?
Ideale blättern und bröckeln. Nichts mehr schirmt! Mauern, Kerker: Schutt! Zertrümmert der Erbauer
Neue Form, ein Bild erlöst: Ist dies von Dauer?
Was ist von Dauer?
Writer(s): Wolfgang Bywalez Lyrics powered by www.musixmatch.com

