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Lina Songtext
von Fayzen

Lina Songtext

Ein Garten mit einem Swimmingpool für Amseln und für Drosseln
Ein Schrank mit bunten Kleidern und ein Schrank voller Kartoffeln
In den Wänden wohnt ein Marder, denn da fühlt er sich sicher
Am Himmel sieht man Stahl, das sich anhört wie Gewitter
Und ein Labor voll Mikroskope, in dem Indianerfedern hängen
Die die Opa trug als Krone
Fotos von Expeditionen in der Nordsee
Ich will nie mehr von hier fortgehen

Ach Lina, in deinem Hexenhaus finde ich Ruhe
Ach Lina, in deinem Hexenhaus finde ich Ruhe


Im Flur schlafen die Dorsche, wenn es Tag ist schwimmen Wale
An der Decke leuchten Sterne, die sich laden, wenn es Tag ist
Und überall auf dem Boden blaue Farben
Als wär der Himmel hier irgendwo vergraben
In einem Zimmer, das nie zu ist, obwohl′s morsch ist
Voll mit alten Büchern von einem Bruder, der schon fort ist
Die Welt ist schöner, wenn ich sie durch diese Fenster seh'
Hier will ich zu Ende geh′n

Ach Lina, in deinem Hexenhaus finde ich Ruhe
Ach Lina, in deinem Hexenhaus bin ich nicht mehr
Bin ich nicht mehr, nicht mehr auf der Suche
Nicht mehr auf der Suche

Da draußen tobt ein Krieg
Er schlägt wütend an die Türen und hört nicht auf zu schreien
Da draußen tobt ein Krieg
Er trommelt alle zusammen, denn allein kann er nicht sein
Doch zwischen Hagenbecks Tierpark und Niendorfer Gehege
Steht ein Haus und das lässt den Krieg nicht rein

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