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Über den Bannstein Songtext
von Eïs

Über den Bannstein Songtext

Ja

Westlich in den Tälern kreischen Hunde
Bei den ersten scheuen Abschiedsworten
Und die Schindeln an den Hallen
Fangen haltlos an zu lärmen
Keiner spürt den Sturm

Schau die Vögel schwärmen aus den Nestern
In die Wolken, müde von der Jagd
Wir kehren unsere straff gespannten Rücken
Allen Menschen eh es tagt

Wir sammeln Kraft und Abscheu schaut zurück
Auf blütelos′ erloschene Rosenbeete
Die sich an Auroras lange Schatten
Mit den gichtverseuchten Dornen klammern


Mühelos tragen die Stürme
Über die stattlichen Mauern hinweg
Und sie lösen die seidenen Fäden
Mit traurig verächtlichen Blicken

Schau, den ersten aller Schritte setzen wir
In Eos' Angedenken über diesen Bannstein
Wo der goldene Herbst In mondbegossener Ferne
Für uns dämmert

Und im Osten gleißt der Morgen
Auf dem Weinlaub an den Reben
Und fünf rauchverhangene Sonnen
Werden strahlend sich erheben

Auf den schmalen staubbedeckten Pfaden
Suchen wir die Weiser für die Wege
Die wir wohl schon einmal fanden
Und genießen ehrfurchtsvoll die Stille

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