Songtexte.com Drucklogo

Null - A COLORS SHOW Songtext
von Apsilon

Null - A COLORS SHOW Songtext

Ich weiß nicht, ob die Worte reichen
Es passiert zu viel, was nicht passieren sollte
Um dafür genug Songs zu schreiben
Geboren mit einem Glanz und es wurde eine heile Welt prophezeit

Schon Sekunde null, erster Atemzug
Sagten sie bei jedem Schrei: "Keine Angst, wird alles gut"
Unbeschwertes Lachen in den braunen Augen
Aber es ist kalt da draußen

Muskelmasse aufgebaut
Zukunftsperspektiven wurden abgebaut
Lachen, wenn die Kameras laufen
Angstattacken, wenn ich nachts zu Hause
Den Geräuschen dieser Stadt hier lausche


Geballte Faust
Wie soll ich darauf vertrauen, dass morgen schon okay wird
Wenn heute schlechter war als gestern?
Mein Opa sagt mir immer: "Früher, da war alles besser"
Heute hab′ ich ihn zum ersten Mal geglaubt
Mein Glanz, diese Welt hat ihn geraubt
Mit jedem Menschen, der mich anlügt

Mit jedem Krieg, den sie verkaufen
Mit jeder Bombe auf ein Haus
Mit jeder Depression in meinem Umfeld
Wegen leeren Konten, hohen Mieten, hohen Preisen
Guck, wie alles umfällt
Hohen Häusern voller leerer Menschen

Präsidenten sammeln tote Präsidenten
Ich weiß nicht genau, wo ich ihn verloren hab'
Vielleicht als meine Freunde damals zu mir grausam war′n
Und ich so tat, als hätt es mir nichts ausgemacht
Vielleicht mit sechzehn Gramm nach Hause sah
Dass Mama Tränen in den Augen hat wegen Traumata
Die sie nie verarbeitet, sondern ausgehalten hat

Vielleicht als der erste Bulle auf mir saß
Einmal zu langsam gewesen, ich war außer Atem
Vielleicht als die Nachricht kam auf der Autobahn kurz vor Trier
In der du sagst, du brauchst jetzt nichts mehr von mir

Ardas ist aus, es war's

Wenn du mich siehst


Sag mir, was siehst du?

Ein'n Jungen voller Gier

Der nach Dingen in dir sucht

Die er bei sich nicht findet

Zersplitterte Pupillen

Ich brauch′ reine Apfels, blende
Kein Architekt, ich mach′ kaputt, ich lass' es brenn′

Hab' gemerkt, ich bin nicht der Einzige
Der sein′n Glanz verloren hat und seitdem eigentlich

Immer danach sucht, wo zum Geist, wo zum Fluch
Ich renn' nur vor mir selber weg und denke, dass ich Zeit gewinn′

Basketball gehofft, dass man Profi wird

Dann gemerkt, dass daraus nicht so viel wird

Hab' gesucht auf Partys, sehr viel Alkohol im Spiel
Versucht, aus den Lippen einer fremden Frau Trost zu ziehen
Dachte, ich brauch' niemand, lohnt sich nie

Gelernt, die Wände in mei′m Zimmer hochzuziehen
Angefangen zu rappen, erste Show gespielt
Applaus gesammelt, Blicke gucken hoch zu mir
Designerjeans für zehn Millionen Deals
Grill Royal, 893, Fisch, Eier, grobe Beef
Den Glanz nirgendwo gefunden, außer in dein′n Augen
Wenn du mir sagst, es ist für immer so, dass ich es glaube
Außer in ei'm Raum, Geburtstagsfeier, 4. April 2026

Null Uhr mit Menschen, die mich lieben
Muss mich nie für die verwandeln

Menschen, die wie ich träum′n von eingestürzten Schlössern

Und Wellen, die den Glanz tragen einer andern Welt

Alles auf Neu, draußen wird es langsam hell

Alles auf Neu, draußen wird es hell

Songtext kommentieren

Log dich ein um einen Eintrag zu schreiben.
Schreibe den ersten Kommentar!

Beliebte Songtexte
von Apsilon

Quiz
„Grenade“ ist von welchem Künstler?

Fans

»Null - A COLORS SHOW« gefällt bisher niemandem.