Songtexte.com Drucklogo

Kellerkind Songtext
von Adversus

Kellerkind Songtext

Als Orpheus in das Dunkel ging
So folgte er Eurydike
Sie zu retten aus dem Schlund
Der Unterwelt und scheiterte
Und wenn ich nun ins Dunkel geh
Sag, folgst du deiner Liebe
Dorthin, wo die Stufe bricht
Am Grund der wendeltiefste Stiege

Als sich zu früh umgeblickt
Der Held nach seiner Liebsten
Zog der Hades sie hinab
Wo die Schwärze ward am tiefsten
Und wenn du steigst mir nach
In den Keller meiner Seele
Wird dann reißen dein Verstand entzwei
Wenn ich mich umdrehe


In uns allen steckt ein Ort
Der entsagt jeder Fantasie
Sieh mich an, ich war schon dort
Und jenes Grauen verlässt mich nie
Folge mir nicht nach auf meinen Wegen
Pfade führ′n dich auf aus meiner Welt
Warte nicht auf mich in diesem Leben
Stufen führ'n hinab, so ungezählt

Dort unten, wo die Wände flüstern
Jede Tür ins Dunkel führt
Singen Steine meinen Namen
Bleiches Moos die Haut berührt
Jeder Gang ein neuer Mund
Der mich in die Schwärze zieht
In den Abgrund meiner Kindheit
Wo das Licht die Schritte fliebt

Tiefer, tiefer malt mein Schritt
Jede Stufe saugt den Tritt
Abwärts und kein Weg mir glückt
An das Licht, wo ich ließ dich einst zurück
Jedes Herz ist ein Labyrinth
Manches flach, manches tief, mein Kind
Und wenn ich nicht den Rückweg find
Halt dich nicht auf und folge nur den Frühlingswind


Warum stehst du dort und schaust so traurig?
Hörst du nicht den Sang der fernen Welt?
Hier drinnen bin nur ich und bald schon geh ich
Stufen führ′n hinab, so ungezählt

Folge mir nicht nach auf meinen Wegen
Pfade führ'n dich auf aus meiner Welt
Warte nicht auf mich in diesem Leben
Stufen führ'n hinab, so ungezählt

Songtext kommentieren

Log dich ein um einen Eintrag zu schreiben.
Schreibe den ersten Kommentar!

Quiz
Wer singt über den „Highway to Hell“?

Fans

»Kellerkind« gefällt bisher niemandem.