Zwickts mi Songtext
von Wolfgang Ambros

Zwickts mi Songtext

Und wieder fahr I mit der U-Bahn von der Arbeit z'Haus
Draußen regnet's, innen stinkt's und I halt's fast net aus
Die Leit, ob's sitzen oder stehn, alle schaun so traurig drein
I glaub, des kommt vom U-Bahn fahr'n –
Des kann doch gar nix anders sein!

Im Wirtshaus triff I immer aan, der furchtbar vül erzählt
Er is so reich, er is so gut, er kennt die ganze Welt
In Wirklichkeit is er der Letzte, arbeitsscheu und dauernd blau
Deckig is er, stinken tut er –
Kurz, er es a echte Sau!


Zwickt's mi, I glaab I tram!
Des derf net wohr sein, wo sammer daham?
Zwickt's mi, egal wohin!
I kann's net glaubn, des gibt doch kaan Sinn!
Aber zwickn hilft halt nix, I steh danebn –
Könnt mer net vielleicht irgenwer a Watschn gebn?
Danke, jetzt is mer klor:
Es is wohr, es is wohr!

„Die Jugend hat kein Ideal, kaan Sinn für wahre Werte
Den jungen Leuten geht's zu gut, sie kennen kaane Hearte!“
So reden die, die immer nur kuschen, geldgierig, bestechlich san
Nach'm Skandal dann pensioniert werdn – kurz a echtes Vorbild san!

Zwickt's mi, I glaab I tram!
Des derf net wohr sein, wo sammer daham?
Zwickt's mi, egal wohin!
I kann's net glaubn, des gibt doch kaan Sinn!
Aber zwickn hilft halt nix, I steh danebn –
Könnt mer net vielleicht irgenwer a Watschn gebn?
Danke, jetzt is mer klor:
Es is wohr, es is wohr!

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