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Leonard Cohen
Jennifer Rush Quelle: unsplash

Das Farbenspiel des Winds (Pocohontas) Songtext
von Jennifer Rush

Das Farbenspiel des Winds (Pocohontas) Songtext

Für dich bin ich nur eine Wilde.
Es ist klar, daß du so denkst denn
Du bist sehr viel gereist.
Doch sehe ich nicht ein,
Wenn so wild ich dir erschein′...
Wie kommt's, daß du so vieles gar nicht weißt?
Gar nicht weißt?

Du landest hier und gleich gehört dir alles.
Das Land ist für dich frei und nur noch Holz.
Doch jeder Stein und Baum und jedes Wesen
Hat sein Leben, seine Seele, seinen Stolz.

Für dich sind echte Menschen nur die Menschen,
Die so denken und so aussehn wie du.
Doch folge nur den Spuren eines Fremden,
Dann verstehst du, und du lernst noch was dazu.


Kannst du hören, wie der Wolf heult unterm Silbermond?
Und weißt du auch, warum der Luchs so grinst?
Kannst du singen wie die Stimmen in den Bergen?
Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?
Kannst du malen wie das Farbenspiel des Winds?

Komm′, renn' mit mir im Schattenlicht der Wälder!
Probier' die süßen Beeren dieser Welt.
Komm′, wälze dich in ihrer reichen Vielfalt
Und du merkst, daß im Leben dir nichts fehlt.

Der Regen und der Fluß sind meine Brüder.
Der Reiher und der Otter, mein Geleit.
Und jeder dreht sich mit und ist verbunden
Mit dem Sonnenrad, dem Ring der Ewigkeit.

Wie weit wachsen Bäume hinauf?
Doch wenn du sie fällst, kriegst du′s nie heraus.
Und vergessen sind die Wölfe und der Silbermond
Und daß wir alle ebenbürtig sind!
Wir müssen singen wie die Stimme in den Bergen,
Müssen malen wie das Farbenspiel des Winds.
Fremde Erde ist nur fremd,
Wenn der Fremde sie nicht kennt.
Drum gehört sie nur dem Farbenspiel des Winds ...

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