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Sado Maso Songtext
von Georg Danzer

Sado Maso Songtext

(Aus dem Album "13 schmutzige Lieder", 2001)
Jeden Donnerstag so um siebzehn Uhr
Schaut der Hofrat Dr. Müller auf sei Armbanduhr
Ramt sein Schreibtisch z'samm und verlaßt das Amt
Weil er hat no an Termin, den er ned gern versamt
Er begibt sich zu seinem Dienstwagen
Und er tut sich mühsam durch das Chaos Wiens plagen
Er besucht heut nicht seine Omi, na! -
Er foahrt zur Domina!
In der strengen Kammer von der Marion
Jault der Hofrat Dr. Müller dann im Bariton
Er vergißt sofort alle Müh und Hast
Wenn er sich das dicke Popschi dort versohlen laßt
Mit den Handschellen an die Wand stellen
Auf den Knien rutschen und dann wie ein Hund bellen
Und er ächzt und lechzt in der Lederschoin
Und man hört die Peitsche knalln!
Klatschi, klatschi am Popo, Sado-Maso macht so froh
Küß der Meisterin die Hand!
Sado-Maso, das entspannt!
Ist die Folterstunde vorüber dann
Schaut der Hofrat Dr. Müller sich im Spiegel an
Und er fühlt sich so, wie's dem Braven frommt,
Wenn er grade aus der Kirche von der Beichte kommt
Sein Gewissen ist völlig frei von Mist
Weil er seine ganzen Macheloikes durt vergißt
Was für Sünden er auch begehen mag -
Er bereut's am Donnerstag!
(=> refrain)
Klopfi, klopfi auf das Kopfi - schlimmes Bubi muß aufs Topfi!
Sabber, sabber, lechz und stöhn:
Sado-maso ist so schön!
(=> refrain)

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