Ein historischer Sieg für Bulgarien, bittere Enttäuschungen für Deutschland und Österreich sowie ein Finale voller Überraschungen: Der ESC 2026 in Wien sorgte bis zur letzten Punktevergabe für Hochspannung und emotionale Momente auf der großen Bühne.
Bulgarien schreibt ESC-Geschichte
Der Eurovision Song Contest 2026 ist entschieden: Bulgarien gewinnt erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs und damit den ESC. Sängerin Dara begeisterte im großen Finale in Wien mit ihrem Song "Bangaranga" und setzte sich schließlich souverän gegen die Konkurrenz durch. Mit insgesamt 516 Punkten lag Bulgarien deutlich vor Israel und Rumänien.
Die Show in der österreichischen Hauptstadt bot alles, was ESC-Fans lieben: spektakuläre Bühnenbilder, emotionale Balladen, mitreißende Pop-Performances und ein Voting, das bis zuletzt für Spannung sorgte. Besonders beim Publikum konnte Bulgarien überzeugen und erhielt zahlreiche Höchstwertungen aus ganz Europa.
"Bangaranga" - Dara
Israel und Rumänien auf dem Podium
Israel landete auf Platz zwei. Sänger Noam Bettan erreichte mit seinem Titel "Michelle" starke 343 Punkte. Er gehörte bereits vor dem Finale zu den Favoriten. Bronze ging an Rumänien. Alexandra Căpitănescu holte mit "Choke Me" insgesamt 296 Punkte.
Auch Australien schaffte es mit Delta Goodrem und "Eclipse" erneut in die Top 5 vor Italien, das mit Sal Da Vinci und "Per sempre sì" ebenfalls ein starkes Ergebnis erzielen konnte.
Michelle - Noam Bettan
"Choke Me" - Alexandra Căpitănescu
Deutschland, Österreich & UK enttäuschen beim ESC
Für Deutschland verlief der Abend hingegen enttäuschend. Sarah Engels konnte mit ihrem Song "Fire" weder die internationalen Jurys noch das Publikum überzeugen. Sie landete am Ende nur auf Platz 23. Besonders bitter: Im Televoting erhielt Deutschland keinen einzigen Punkt. Insgesamt reichten somit lediglich zwölf Punkte für das deutsche ESC-Ergebnis.
Noch schlechter lief es für Gastgeber Österreich. Cosmo und der Titel "Tanzschein" kamen nur auf sechs Punkte und belegten Rang 24 – der Heimvorteil blieb somit komplett aus. Schlusslicht des Abends wurde Großbritannien mit nur einem Punkt.
Die Top 10 des ESC 2026
- Bulgarien – Dara – "Bangaranga" – 516 Punkte
- Israel – Noam Bettan – "Michelle" – 343 Punkte
- Rumänien – Alexandra Căpitănescu – "Choke Me" – 296 Punkte
- Australien – Delta Goodrem – "Eclipse" – 287 Punkte
- Italien – Sal Da Vinci – "Per sempre sì" – 281 Punkte
- Finnland – Linda Lampenius & Pete Parkkonen – "Liekinheitin" – 279 Punkte
- Dänemark – Søren Torpegaard Lund – "Før vi går hjem" – 243 Punkte
- Moldau – Satoshi – "Viva, Moldova!" – 226 Punkte
- Ukraine – Leléka – "Ridnym" – 221 Punkte
- Griechenland – Akylas – "Ferto" – 220 Punkte
Alle Platzierungen beim ESC-Finale 2026
- Frankreich – 158 Punkte
- Polen – 150 Punkte
- Albanien – 145 Punkte
- Norwegen – 134 Punkte
- Kroatien – 124 Punkte
- Tschechien – 113 Punkte
- Serbien – 90 Punkte
- Malta – 89 Punkte
- Zypern – 75 Punkte
- Schweden – 51 Punkte
- Belgien – 36 Punkte
- Litauen – 22 Punkte
- Deutschland – 12 Punkte
- Österreich – 6 Punkte
- Großbritannien – 1 Punkt
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