Ray (ulver657)

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Danke für deinen Kommentar, Ray. Die australische Band setzt sich übrigens auch in etlichen anderen Liedern für die Aborigines ein - ein Grund, dass ich deren Texte gerne übersetze. Meine Anmerkungen könnten natürlich noch wesentlich ausführlicher sein; leider bietet die Plattform nicht die Möglichkeit, 'links' einzufügen...

noch für so wenig Geld. Ich lese häufig Reclam, wo ein Buch meist so viel wie ein Kostbares Körnerbrötchen vom Bäcker kostet. Das einzig Problem: Man verdirbt sich die Augen wegen der kleinen Schrift. Ich habe gerade Tristan und Isolde von Wagner gelesen, nun bin ich wieder bei Kafka angekommen (Forschungen eines Hundes).
Einen schönen Sonntag wünsche ich dir, C-4.

empfehlten Stücke beziehe, etwas an der Zeit (70-er) festgeklemmt. Ich werde deine Bands im Auge behalten und sehen, was ich noch so aufschnappen kann! Eine Frage: Kannst du was mit Jeanne Adette (https://vimeo.com/123844849) anfangen? Herzlichen Glückwunsch, dass du alle Gedichte von Brecht gelesen hast. Eine beachtliche Leistung, wie ich finde. Hatte von ihm bisher nur den Kreidekreis gelesen. Und dann

ganz drauf, da es mir wieder ein ganz bisschen zu schräg war. Jaki Liebezeit ist doch vor kurzem gestoben. Er soll ein moderner Schlagzeuger gewesen sei, meint man, der schon früh aufs Pedal und den Hi-hat verzichtete. King Crimson hast du wunderbar beschrieben: Ein bisschen wie Pink Floyd gemischt mit ein wenig Jazz. "Starless" gefiel mir ganz gut. Sehr schwelgerisch, romantisch, aber leider wie ich fand, wenn ich mich auf die beiden von dir

Hallo Ulver! Keine Sorge, ich habe dich nicht vergessen, es ergab sich bisher nur leider nicht die Gelegenheit, dir zu antworten. ;-) Ich könnte schwören, dass ich "she brings The rain" bereits schon kannte. Die Frage ist nur, ob es mich an irgendetwas erinnert, oder ob ich es wirklich schon kannte... Ein guter Ohrwurm, kann man sagen, sogar recht "elastisch" für eine deutsche Band, (sind sie doch, oder?). "Aumgn" ist toll improvisiert und sehr schräg, aber ja, ich muss zugeben, ich steh' nicht

"Gloomy Sunday" jedoch stammt soweit ich weiß von Billy Holiday. Manchmal, so befürchte ich, stand ihm ein wenig seine Eitelkeit im Weg sodass manche Lieder etwas verdudelt wurden. Viele grüsse C-4.
PS: Du malst gerne Außerirdische?

Selbst im "Nicht-Mainstream", welcher mir manchmal fast noch schlimmer erschient, da diese Scene oft nur noch Größere Ideale (Man höre sich einmal John Southworth "weird Woman" an und denke an die Tindersticks) oder sich gegenseitig kopiert...
Was die Associates angeht: Geht mir ähnlich wie dir: 4 von 6 Punkten. Mir waren die Lieder "no" und "glamour chase" aufgefallen.

Rap/HipHop immer wieder die feine Auszisiliertheit [dieses Wort gibt es so weit ich weiß nicht...] und die Melodie fehlt). Ich glaube, Ende der 60-er bis Ende der 90-er war eine wundervolle Zeit für Musiker. Man nahm sich Freiheit, Kraft und Mut zum Neuen um seine Ideen umzusetzen. Heute erscheint mir dass alles weitaus anders: Oft wirkt die Musik kraftlos, matt und komerzorientiert.

Ahh, jetzt weiß ich Bescheid. Ja, geht mir auch immer so: Eltern sind um Musik/er kennenzulernen, sehr "praktisch". Habe auch das meiste Wissen über dieses Thema durch sie. Die meisten ihrer Alben stammten aus den 90-ern und sie beinhaltet eigentlich alles was damals so wichtig war: Von Moressey über Nirvana bis hin zu den Beasty Boys und Ice-T (wobei ich bei den letzteren beiden manchmal ein wenig Probleme habe, da mir bei

Natürlich beziehe ich das "Niemand" jetzt eher auf mich. Noch zwei Fragen, bevor ich Aufwiedersehen sage: Was hälst du von den Associates und wurde dein Profilbild (auf dem vermutlich du selbst zu sehnen bist) von dir gemalt? LG C-4.

Tach Ulver! "Never Known Questiones" habe ich mir nun angehört. Lustige reime und alles ziemlich schräg – Intellektueller Dadaismus? Wie du sagtest, nähern sie sich sehr dem Theater, wobei mir leider allerdings ein wenig die Musik fehlt... Sag mal, du bist ja angeblich Geburtsjahr '75, woher kennst du all diese Künstlerbands aus den 60-ern, die sonst niemand kennt?

Danke! :-D

Das ist ja alles setzt interessant! Ich gebe zu, ich werde neugierig. Aber ich frage nicht weiter, man will ja noch ein wenig Privatsphäre behalten... Hast du Lust, mir von deinen mir vorgeschlagen Bands ein paar Konkrete Titel zu empfehlen, da ich nicht weiß, wo anzufangen?

Also weder gefällige Dudelmusik, noch anstrengenden Indie-Sch**, (der ja manchmal auch nicht immer das Beste sein muss). Eine ähnliche Ebene hat meiner Meinung - wenn auch natürlich etwas anders - nur noch Depeche Mode erreicht.

Hallo Ulver, das hast du schöne gesagt. Auf jeden Fall kann ich dir da vollkommen zustimmen. Nur schade das der Satz nicht von mir stammte ;-P noch hinzufügen könnte ich, dass es nur wenige Künstler geschafft haben, einen "Mittelweg" zwischen Mainstream und Nichtmainstream zu wählen und so eigentlich die perfekte Art von Musik zu machen.

Und dann noch die Verbindung mit der Musik —. Ja, D. Bowie, Gott hab ihn selig, ein würdevolleren Abschied und ein besseres Endwerk hätte er den noch auf der Erde Lebenden nicht hinterlassen können...

Ach, dass das mit "Blackstar" auch passiert ist, habe ich gar nicht mitbekommen. In jedem Fall aber, liebe ich dieses Album. Ich würde beinah sagen, es ist (neben vielleicht "Outside"), sein Bestes gewesen. Es baut eine eigenartige Verbindung zum Tod und ähnlichen Erhabenen Dingen und Gefühlen auf. Und die Videoclips sind auch nicht gerade von ohne... Sie hatten so eine spezielle Endzeitatmosphäre, auch ein wenig Traumhaft (Kafka...).

etwas willkürlich gesetzt zu scheinenden Kontrapunkte und alles steigert sich ins Wunderbare... Ich habe auch schon gehört, das sich viele Über "Lulu" beschweren — den Grund würde ich gerne mal wissen.
Schönes Wochenende dann noch, C-4.

und fragt sich, wie es dazu hatte kommen können, das man solch ein tolles Lied nicht hören konnte (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ich finde, Metallica und Lou Reed ergänzen sich ausgezeichnet: Lou Reed bekommt von Metallica ein wenig Härte und Brachialität, Metallica von L.R. Feinheit und wird vielleicht noch ein wenig psychedelisch im Sinne vom altem Velvet Underground Sound. Das Endprodukt ist wunderbar schräg und voller Energie - so finde ich jedenfalls. Und dann noch die ganzen,

Wobei das natürlich auch zur Verflachung der Kommunikation, der Sprache und selbst dem Musikhören, führt. Wenn man auf Youtube einen Song hört, hört man höchstens die Hälfte von Allem, wobei man häufig leider viel verpasst. Man ist abgelenkt von Werbespots, Kommentaren oder etwaigen "​;das-​könnt​e-dic​h-auc​h-int​eress​ieren​-Vide​os&qu​ot;. So ergeht es mir zumindest immer. Später hört man den jeweiligen Song vielleicht nochmal auf einem "festen" Medium