Schniedlwutz Songtext
von Otto Waalkes

Schniedlwutz Songtext

Liebe Brüder und Schwestern! Es herrscht zu viel Aberglaube auf dieser Welt, allzu viel auch heute noch.
Da gibt es Menschen, ja auch Du, da gibt es Menschen, die stecken ihre Füße in kleine Wollsäcke, weil sie glauben, somit die Götter des Frostes milde stimmen zu können. Andere wiederrum kleben kleine, bunte Läppchen auf ihre Briefumschläge, um so das Heer der Götterboten zu einem schnelleren Brieftransport zubewegen.
Ja, der Aberglaube führt einige unser Mitmenschen sogar so weit, dass sie sich Kerben und Zickzackmuster in ihre Autoreifen schnitzen lassen, um somit die Götter des Aquaplaning zu überlisten. Andere wiederum stülpen sich kleine Gummitütchen über ihren Schniedlwutz. Um somit die Götter des Familienplaning gnedig zu stimmen. Das Alles ist dunkelster, dunkelster Aberglaube.
Ich selbst habe immer eine geweihte Christopherrosplakette an meiner Orgel und bin seit dem noch nie mit einer anderen Orgel zusammengestoßen. Ich könnte euch noch tausend Gründe nennen, wenn ich nur welche wüsste.
Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich glaube nein, darum möcht' ich enden mit jedem Vers drei, das Wasser ist trüb, die Luft ist rein, Franz Josef muss ertrunken sein.

Songtext kommentieren

Schreibe den ersten Kommentar!
Diese Website verwendet eigene Cookies und Cookies von Dritten um die Nutzung unseres Angebotes zu analysieren, dein Surferlebnis zu personalisieren und dir interessante Informationen zu präsentieren (Erstellung von Nutzungsprofilen). Wenn du deinen Besuch fortsetzt, stimmst du der Verwendung solcher Cookies zu. Bitte besuche unsere Cookie Bestimmungen um mehr zu erfahren, auch dazu, wie du Cookies deaktivieren und der Bildung von Nutzungsprofilen widersprechen kannst.
OK