Die Csárdásfürstin / Machen wir's den Schwalben nach Songtext
von Imre Kálmán

Die Csárdásfürstin / Machen wir's den Schwalben nach Songtext

Machen wir's den Schwalben nach

Ich warte auf das große Wunder, tra-la-la
von dem man so viel spricht!
In Wirklichkeit ist alles anders, tra-la-la,
die Wunder kommen nicht.
Ich denke mir die Ehe himmlisch, tra-la-la,
so immerfort zu zwei'n.
Das ist gewöhnlich nur im Anfang, tra-la-la,
dann ist man gern allein.
Ich lasse mir nicht bange machen, tra-la-la,
richte mir das ein schon wie ich's brauch'. Ei!
Finde die Idee famos, tra-la-la,
genau so mach ich's auch.


Machen wir's den Schwalben nach,
bau'n wir uns ein Nest,
bist du lieb und bist du brav,
halt zu dir ich fest!
Bist du falsch, o Schwalberich,
fliegt die Schwälbin fort!
Sie zieht nach dem Süden hin,
und du bleibst im Nord'!

Es kann der Mann nicht immer girren, tra-la-la,
bei seinem Weibchen bloß!
Ja, wenn es nach uns Mädchen ginge, tra-la-la,
gäb's lauter Romeos!
Die Gattin soll dem Gatten folgen, tra-la-la,
als guter Kamerad!
Das wär ein bißchen gar zu wenig, tra-la-la,
und auf die Dauer fad!
Du hast im Köpfchen noch Rosinen, tra-la-la,
siehst die Welt mit Rosenbrillen an! Ei!
Trübsal blasen, lieber Freund, tra-la-la,
nimmt man sich keinen Mann.

Machen wir's den Schwalben nach ... (Wdhlg.)

1944 Marika Rökk & Johannes Heesters

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